Christine Gubler (1954) arbeitet als Gynäkologin in ihrer eigenen Praxis im Kanton Glarus. Sie ist eine Ärztin, die schon immer gerne Bücher gelesen hat. Da dachte sie sich vor drei Jahren: „Das kann ich auch.“ Die Idee, ein eigenes Buch zu schreiben, war geboren.
In der Zeitung stiess sie dann auf ein Inserat der Schule für angewandte Linguistik in Zürich, das die neue Ausbildung Literarisches Schreiben vorstellte. Der Lehrgang war genau das, was sie gesucht hatte: „Ich wollte nochmals die Schulbank drücken und Techniken des literarischen Schreibens erlernen.“ Eine Woche vor Anmeldeschluss bewarb sie sich um einen Studienplatz. Als Projekt schwebte ihr eine Kriminalgeschichte vor. Die Idee muss gut gewesen sein: Sie wurde eine von den „Litschis“, wie die Studierenden des Schreib-lehrganges intern genannt werden.
Mittlerweile hat sie ihren Erstling abgeschlossen. Es handelt sich um eine Kriminalgeschichte, die in ihrem Wohnort Glarus spielt. Dazu hat sie drei Kriminalfälle miteinander verflochten und den Plot in die lokalen Gegebenheiten eingebettet. Dass sie sich in Glarus so gut auskennt, ist ein grosser Vorteil. Das Werk, das den Titel „Zürich – Glarus retour“ trägt, ist Ende Oktober 2009 im Südostschweiz-Buchverlag erschienen.
04.04.2010

